Mutters ist eine Gemeinde mit 1983 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2011) im Bezirk Innsbruck Land, Tirol (Österreich). Sie liegt südwestlich von Innsbruck auf einer Mittelgebirgsterrasse am Eingang des Stubaitales zusammen mit der Nachbargemeinde Natters. Neben dem dicht bebauten Siedlungskern besteht Mutters noch aus verschiedenen Weilern und Gehöften mit den wichtigsten Ortsteilen Raitis, Außerkreith, Kreith, Riedbach, Gärberbach und Unterberg (Kreith war bis 1974 eine selbständige Gemeinde). Der Ortskern ist in seinem dörflich-bäuerlichen Charakter gut erhalten. Durch die Nähe zur Landeshauptstadt Innsbruck kam es zu einer regen Siedlungstätigkeit. Mutters ist eine Tourismusgemeinde (hauptsächlich Sommertourismus), daneben gibt es in Gärberbach ein neu angelegtes Gewerbegebiet. Verkehrsmäßig ist Mutters von Innsbruck über die Brenner-Bundesstraße und die Stubaitalbahn angeschlossen. Aus dem Ort führt die Muttereralmbahn auf das Schigebiet der Mutterer Alm. Die Gemeinde ist Mitglied im Klimabündnis Tirol.
Natters ist eine Gemeinde in Tirol (Österreich) mit 1895 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2011). Der Ort gehört zum Bezirk Innsbruck Land. Natters liegt auf einer Mittelgebirgsterrasse südwestlich von Innsbruck in einer Mulde. Eine Terrasse bildet eine natürliche Grenze zur südlich gelegenen Nachbargemeinde Mutters. Der dicht verbaute Dorfkern ist noch recht bäuerlich geprägt, während sich daran anschließend durch die Nähe zu Innsbruck bei starkem Bevölkerungswachstum neue Siedlungsgebiete gebildet haben. In Natters gibt es eine Abteilung des Landeskrankenhauses Tirol, hauptsächlich für Pneumologie. Der nahe gelegene moorhaltige Natterer See ist ein beliebtes Naherholungsgebiet. Er wurde wie viele Seen in der Umgebung Ende des 15. Jahrhunderts künstlich angelegt. Im Fischereibuch Kaiser Maximilians I. wurde er als "Ödenhauser Weiher" genannt. Später ausgetrocknet, wurde er 1930 wieder angelegt und dient heute dem Badebetrieb sowie der Fischzucht. Verkehrsmäßig ist Natters mit Innsbruck durch die Brenner-Bundesstraße und die Stubaitalbahn verbunden.
Götzens ist eine Gemeinde mit 3888 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2011) im Bezirk Innsbruck Land, Tirol (Österreich). Sie liegt südwestlich von Innsbruck auf einer Mittelgebirgsterrasse mit den Nachbargemeinden Natters im Osten und Birgitz im Westen. Etwa sieben Kilometer südwestlich von Innsbruck, auf der westlichen Mittelgebirgsterrasse, liegt Götzens. Die Gemeinde fungiert heute überwiegend als Wohnvorort von Innsbruck. Die Gemeinde wuchs stark, nachdem im Rahmen der Olympischen Winterspiele 1964 in Innsbruck die Straße Richtung Innsbruck bzw. über das junge Siedlungsgebiet Neu-Götzens Richtung Mutters ausgebaut wurde. Der ursprünglich bäuerliche Charakter kommt lediglich im lang gezogenen, teils haufendorfartig aufgelösten Reihendorf des Ortskernes zum Vorschein. Hier gibt es auch einige sehenswerte, unter Denkmalschutz stehende Bauernhöfe. Das Gemeindewappen zeigt ein silbernes Eichkatzerl (Eichhörnchen) mit goldenem Zapfen. Das Wappen führte einst ein im Mittelalter ansässiges Adelsgeschlecht.